Seit Gründung der Stiftung Baukultur ist die Schule der Dorferneuerung ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit und Mittelpunkt ihres Forums »Ländlicher Raum«. Insgesamt 137 Seminare haben in den Jahren 2003 bis 2005 stattgefunden mit der Zielsetzung einer zeitgemäßen und zukunftstauglichen Entwicklung der Dörfer.
Interessierten Gemeinden, die Förderschwerpunkt im Rahmen der Dorferneuerung geworden sind, stehen die Angebote für die Grundseminare der Stiftung Baukultur mit ihrem Forum »Ländlicher Raum« zur Verfügung.
In den Grundseminaren werden dörfliche Entwicklungsdefizite analysiert, ein Leitbild entwickelt und ortspezifische Lösungen erarbeitet. Die angestrebte Bürgerbeteiligung hat die aktive und qualifizierte Mitwirkung zur ganzheitlichen Dorfentwicklung zum Ziel.
Die Durchführung erfolgt durch zertifizierte Referentinnen und Referenten, die bereits alle erfolgreich diese Seminare in den Vorjahren mit Gemeindevertretern und Bürgern moderiert haben.
Die Seminareinhalte umfassen folgende Themen:
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Schulungsräume können in der Domäne Groschwitz bei Rudolstadt, im Zinzendorfhaus Neudietendorf, im Hotel »Am Wald« Elgersburg oder in Schloss Ettersburg genutzt werden. Die Seminare finden in der Regel jeweils freitags von 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr in den ausgewählten Schulungsräumen statt. |
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links: die Domäne Groschwitz bei Rudolstadt, www.ferienhof-domaene-groschwitz.de |
Der Teilnehmerkreis soll 10 bis 20 Personen umfassen, die möglichst die verschiedenen Gruppierungen im Dorf (z.B. Landwirtschaft, Handwerk, Senioren, Jugend, Frauen, Neubürger, Vereine, Gastronomie) repräsentieren. Außerdem soll der Bürgermeister, Vertreter des Gemeinderates und der DE-Planer teilnehmen.
Die Teilnahmegebühren von 3.500,00 Euro (2-Tages-Seminar für mind. 10 Teilnehmer) umfassen:
Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen. Dafür stehen kostengünstige Kontingente in den Schulungsorten zur Verfügung.
Als Förderschwerpunkt anerkannte Gemeinden werden derzeit mit 60 Prozent gefördert. Förderanträge können dafür bei den zuständigen Ämtern für Landentwicklung und Flurneuordnung gestellt werden.
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