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Staatspreis



Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2016

Preisträger
Stadtbausteine für Nordhausen: Quartier am Kornmarkt und Bürgerhaus

Bauherr Quartier am Kornmarkt
Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen

Bauherr Bürgerhaus
Stadt Nordhausen

Architekturbüro (Enwurf und Planung)
Schettler & Wittenberg Architekten, Weimar

Architekturbüro (Realisierung)
Schettler Architekten, Weimar

Landschaftsarchitekturbüro
Stock + Partner Freie Landschaftsarchitekten, Jena


Anerkennung
Büro- und Wohngebäude „Sonnenhof“ in Jena

Bauherr
Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ e G, Jena

Architekturbüro
J. MAYER H. und Partner, Architekten, Berlin

Anerkennung
Fuge no. 1 – Bauern- und Atelierhaus in Seitenbrück

Bauherren
Dr. Horst Mentrup, Dipl.-Ing. Architektin Ursula Schiwon-Mentrup, Potsdam

Architektur
Merle Stankowski Atelier, Jena


Zur Auslobung

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wurde im Jahr 2016 zum elften Mal ausgelobt. Das Anliegen des Preises ist es, innovative architektonische und städtebauliche Konzeptionen aufzufinden, zu würdigen und damit das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Baukultur zu stärken.

Da die Entstehung guter Architektur ohne ver­antwortungsvolle, engagierte und aufgeschlossene Auftraggeber kaum denkbar ist, werden sowohl Planer als auch Bauherren ausgezeichnet, die sich mit ihrer Baumaßnahme in hohem Maße um die Gestaltung der gebauten Umwelt im Freistaat verdient gemacht haben.

Erwartet wurden Bauwerke, Gruppen von Gebäuden mit ihren Außenräumen oder öffentliche Freiräume, die sich aktuellen Themen stellen, die das Bauen unserer Tage prägen. Dazu gehören Aspekte wie der demografische Wandel, der schonende Umgang mit Umwelt und Ressourcen, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit, Nach­nutzung von Flächen und Gebäuden, Barrierefreiheit sowie die Innen- und Bestandsentwicklung.

Mit dem Staatspreis werden Vorhaben ausgezeichnet, die ganzheitlich auf die jeweiligen Frage­stellungen eingehen und einem besonders hohen ästhetischen Anspruch genügen. Die komplexe Betrachtung von Gebäude, Freiraum und Städtebau und das Zusammenspiel der einzelnen Planungsbereiche bei der Gestaltung öffentlicher und privater Räume spielen dabei eine besondere Rolle.

Die Einreichung fand 2016 erstmals über eine Online-Plattform statt. Von 36 fristgerecht eingegangenen Projekten erfüllten 32 die formalen Voraussetzungen und konnten zum Preisverfahren zugelassen werden.

Das Preisgeld beträgt 15000 Euro. Es wird den einreichenden Architektur-/ Stadtplanungsbüros und den Bauherren jeweils zur Hälfte zuerkannt.

Das Preisgericht tagte am 12. September 2016 in den Räumen der Neufert-Box in Weimar-Gelme­roda. Vergeben wurden einen Staatspreis (10 000 Euro) sowie zwei Anerkennungen (je 2 500 Euro).

Preisgericht

  • Prof. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann, Architekt BDA, Präsident Stiftung Baukultur Thüringen (Juryvorsitzender)
  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Sigrun Langner, Land­schaftsarchitektin, Bauhaus-Universität Weimar
  • Prof. Christian Moczala, Architekt und Stadtplaner, Fachhochschule Dortmund
  • Silvia Schellenberg-Thaut, Architektin BDA, atelier st, Leipzig
  • Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Land­wirtschaft
  • Dr.-Ing. Claus Dieter Worschech, Architekt BDA DASL, worschech architects, Erfurt