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Ressourcen-Netz Thüringen
Netzwerktreffen Ressourcen-Netz Thüringen am 16.11.
16.11.26
Wie gelingt Wiederverwendung im Bauwesen? Beim Netzwerktreffen auf dem Denkmalhof Gernewitz, selbst eine Bauteilbörse, tauschen sich Thüringer Akteure über Bauteilbörsen, ressourcenschonendes Bauen und neue Projekte aus. Mit Einblicken in den Denkmalhof Gernewitz, Praxisbeispielen und Führung sind auch neue Interessierte herzlich willkommen.

ThEGA, Stiftung Baukultur Thüringen
Online-Veranstaltung am 1.12.: Holzbau für Industriegebäude
01.12.26
Wie können Unternehmen mit modernem Holzbau nachhaltige und wirtschaftliche Standorte schaffen? Die Online-Veranstaltung zeigt innovative Holzhallen für Produktion, Forschung und Landwirtschaft, stellt Praxisbeispiele vor und diskutiert Potenziale für Architektur, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung.

Architektenkammer Thüringen
Beweg deine Stadt! - Schülerwettbewerb der Architektenkammer Thüringen
Die Architektenkammer Thüringen | AG Baukulturelle Bildung lädt alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 12 ein, Ideen für lebenswerte, bewegungsfreundliche und zukunftsfähige Quartiere zu entwickeln. Los geht’s unter dem Motto „Beweg deine Stadt!“ - Gestaltet mutig und nachhaltig die Orte von morgen mit eurer ganz eigenen Perspektive auf Bewegung, Sport und Spiel!

Altenburger Hofsalon bringt Impulse
Hinter der Brüderkirche in Altenburg ist der Hofsalon seit 2019 zu einem offenen kulturellen Begegnungsort für die Stadtgesellschaft gewachsen. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen entwickelt Pfarrer Sandro Vogler hier Formate, bei denen Kultur nicht konsumiert, sondern gemeinsam gestaltet wird. Daran knüpft in diesem Jahr die Künstlerresidenz von Martin Fink an. Mit seiner Frage »Wenn ihr Präsident eurer Stadt wärt – welche drei Maßnahmen würdet ihr umsetzen?« lädt er die Menschen im Quartier dazu ein, über ihre Stadt ins Gespräch zu kommen. Aus Ideen und Begegnungen entstehen temporäre Interventionen, die zeigen, wie gemeinsames Nachdenken zu neuen Perspektiven und Impulsen für die Stadtentwicklung werden kann.

Zuhause bleiben in Roda
Wie möchten wir im Dorf künftig wohnen – heute und im Alter? Dieser Frage gehen Sabine Heusing vom Ortsteilrat und die Innenarchitektin Nicole Heusing gemeinsam mit den Menschen in Roda nach. Bei einem Informations- und Austauschabend kommen Bürgerinnen und Bürger mit Fachleuten aus Architektur, Energieberatung und Pflege insGespräch. Gemeinsam werden Ideen für barrierearmes Wohnen, sinnvolle Sanierungen und eine zukunftsfähige Dorfentwicklung entwickelt – mit dem Ziel, das Leben im Dorf auch für kommende Generationen attraktiv zu gestalten.

Urbane Liga
Ideen schmieden in Schmiedefeld
Was kann aus einem leerstehenden Gebäude werden? Frederick Kubin und Lilla Kammermann von der Urbanen Liga verwandelten das ehemalige Café Harlekin in Schmiedefeld am Rennsteig für eine Woche in einen offenen Arbeits-, Ausstellungs- und Begegnungsort. Gemeinsam mit Studierenden, Engagierten und Menschen aus der Region sind Ideen für neue Nutzungen entstanden, die direkt vor Ort ausprobiert wurden. Das Reallabor machte erfahrbar, wie Leerstand durch gemeinsames Handeln wieder zum Treffpunkt werden kann – und welche Impulse daraus für andere Orte im ländlichen Raum entstehen.

Künstlerhaus Thüringen e.V.
Künstlerverein inspiriert zum Selbstbauen
Mitten im Renaissancegarten von Schloss Kannawurf entstand in den vergangenen Jahren ein 40 Meter langes Gartenentrée – in Selbstbauweise und mit demEngagement von Ehrenamtlichen aus vielen Ländern. Roland Lange und das Künstlerhaus Thüringen zeigen damit, dass zeitgenössische Architektur auf dem Land auch jenseits der Baumarktästhetik entstehen kann. Das große Interesse der Besucherinnen und Besucher wurde zum Ausgangspunkt für ein Mikro-Symposium: Gemeinsam mit Fachleuten und Interessierten ging es um die Frage, wie Menschen ihre gebaute Umwelt selbst gestalten, regionale Materialien einsetzen und durch gemeinsames Bauen lebenswerte Orte schaffen können.

Kulturhof Kleinmecka e.V.
Kuhstall als Lehrstück
Wie wurde früher gebaut – und was können wir heute noch davon lernen? Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern baut Robert Herrmann vom Kulturhof Kleinmecka ein detailgetreues Holzmodell eines typischen Altenburger Kuhstalls aus dem 19. Jahrhundert. Dabei werden traditionelle Holzverbindungen, regionale Bauweisen und handwerkliche Techniken praktisch erfahrbar. Das gemeinsame Arbeiten vermittelt Wissen über die Baukultur der Region und zeigt, warum historische Bauweisen bis heute wertvolle Anregungen für das Bauen im Bestand geben können.

Freunde elektronischer Tanzmusik Thüringen e.V.
Verein für Tanzmusik rettet Tanzsaal
Der historische Tanzsaal in Nahwinden prägte über viele Jahrzehnte das kulturelle Leben des Ortes. Heute steht das Gebäude leer – doch statt über Abriss nachzudenken, möchten Alexander Härtel und die Freunde elektronischer Tanzmusik Thüringen gemeinsam mit der Gemeinde neue Perspektiven entwickeln. Ein Tag der offenen Baustelle mit Führungen, einer Ausstellung und einem Beteiligungsworkshop lädt dazu ein, die Geschichte des Hauses kennenzulernen und Ideen für seine Zukunft zu sammeln. Das Projekt zeigt, welches Potenzial in bestehenden Gebäuden steckt und wie sie als Kultur- und Begegnungsorte wieder Teil des Dorflebens werden können.

Bauhaus-Universität Weimar
Studierende reaktivieren „Goldenen Löwen“
Seit Jahren steht der ehemalige Gasthof „Goldener Löwe“ in Kloster Veßra leer. Mit Dr. Steffen de Rudder und seinen Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar wird das Gebäude für kurze Zeit wieder zum Treffpunkt des Dorfes. Durch Veranstaltungen, gemeinschaftliche Aktivitäten und einem Dorffest
erkunden sie gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, welche Zukunft in dem historischen
Gasthof steckt. Das Projekt zeigt, wie selbst langjährige Leerstände durch gemeinsames Ausprobieren wieder Teil des Dorflebens werden können. Foto: Steffen de Rudder

Ins Netz e.v.
TRAFO elektrisiert Kultur
Die ehemalige Transformatorstation in Jena ist ein außergewöhnliches Zeugnis der Industriegeschichte. Seit 2014 engagieren sich die Mitglieder des »Ins Netz e. V.« dafür, das ehemalige Maschinenhaus des ersten Jenaer Elektrizitätswerks als Kultur- und Begegnungsort neu zu beleben. Mit Führungen, Gesprächen und einem Podium mit einem Zeitzeugen machten sie die Geschichte der Trafo erlebbar – von ihrer Bedeutung für die Energieversorgung und Straßenbahn bis zu ihrer heutigen Nutzung als Ort des Austauschs. Die Mikrofinanzierung unterstützt den Verein dabei, die Geschichte des Gebäudes aufzuarbeiten und sie künftig in einer Ausstellung dauerhaft zugänglich zu machen.

Ortsteilrat Tröbsdorf
Zukunftsstammtisch für das gute Haus
Das ehemalige Schul- und Verwaltungsgebäude in Tröbsdorf soll wieder zu einem Ort für die Dorfgemeinschaft werden. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt der Ortsteilrat Ideen für eine künftige Nutzung und erarbeitet in einem moderierten Beteiligungsprozess ein tragfähiges Konzept. Die 1150-Jahr-Feier bildet den Auftakt für den Dialog, an den weitere Zukunftsstammtische anknüpfen. Das Projekt zeigt, wie gemeinsames Planen die Grundlage dafür schaffen kann, ein bestehendes Gebäude langfristig zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen.

KulturQuartier Schauspielhaus eG
KulturQuartier betrachtet sein Graffiti
Das ehemalige Schauspielhaus Erfurt erzählt viele Geschichten – auch die, die Graffiti und Street Art in den vergangenen Jahren auf seinen Wänden hinterlassen haben. Björn Schorr und Thomas Schmidt vom KulturQuartier Schauspielhaus Erfurt laden dazu ein, diese oft übersehenen Spuren des Wandels
neu zu betrachten. In Vorträgen und einem Podiumsgespräch diskutieren Fachleute und Interessierte, wie sich Denkmalschutz und Graffiti zueinander verhalten und welche Zeugnisse einer bewegten Gebäudegeschichte bewahrt werden sollten. So wird das Schauspielhaus selbst zum Ausgangspunkt einer Debatte darüber, wie wir mit unserem baukulturellen Erbe umgehen.